Die Atlantiden hatten die All-Natur restlos bezwungen. Sehern war es gelungen, die letzten Mysterien der wirkenden Lebenskräfte zu durchschauen. Im immer tieferen Eindringen und Erfassen der kosmischen Zusammenhänge des „Seienden“ waren sie schließlich bis zur Allkraft der Naturkräfte vorgedrungen und vermochten es, diese Urkraft – das Vril – technisch auszuwerten! Die Geheimlehre überliefert uns heutigen Real-Menschen das Wesen der Ur-Kraft, des Vril als die Kraft, welche aus dem Samenkorn gewonnen wurde.

Dem Stande unseres Gegenwartwissens angepaßt, müßten wir diese Allkraft als die „Leben“ schaffende Ur- oder Vitalelektrizität ansprechen! Vril war demnach eine „magische“ Energie, nicht zu vergleichen mit den uns gegenwärtig in der Technik dienenden rein physischen Gewalten. Die Atlantiden waren psycho-physische Dynamotechniker und keine Mechano-Maschinisten, wie wir. Ihre Verantwortung für die Auswirkungen der „Lebensenergie“ war ungeheuer groß, und zwar besonders in ethischer und moralischer Hinsicht.

Solange sie der „All-Mutter Natur“ treu dienten und ein moralisches – auf steter Unterstützungsbereitschaft des Volksganzen gegründetes Leben führten, – solange sie sittliche Würde und umfassende Liebe über alles hochhielten, fronte ihnen die Vril-Kraft als endlos Segen spendende, nie versiegende schöpferische Universal-Energie.

Ein Paradies auf Erden war den Kindern der Atlantis „Heimstatt“; – bis sie ihre Würde vergaßen und die Urkraft in den Dienst der gegenseitigen Zerstörung stellten. Nun brach die Hölle über die herein! Das Vril erschütterte die Grundfesten des ganzen Kontinents und hätte vielleicht den Erdball zertrümmert, wenn es in der göttlichen Vorsehung nicht anders beschlossen gewesen wäre. So sank denn ,Atlantis“ ab und das Weltmeer ergoß sich in die entstandenen Erdtiefen. Vom eigenen Haß zerstört, stürzte die gesamte, gegen den Allgeist vermessen frevelnde Kreatur in den Rachen des Todes und die Wogen des Atlantischen Ozeans rauschen über den Stätten des Grauens ihren urewigen Sturmsang vom „Stirb und Werde“.

Es war einmal!

 

hs-2004-27-a

 

Staunend stehen wir Gegenwartsmenschen vor den gigantischen Baulichkeiten der ägyptischen und mexikanischen Vorzeit. Die Priestermagier jener alten Kulturvölker vermochten allem Anscheine nach das Vril noch immer technisch zu meistern und hüteten ihr Geheimnis als Nachfahren der versunkenen Atlantiden. Es dürfte nach diesen Klarstellungen kein Zweifel mehr bestehen, daß die alten Ägypter, die Mayas,

Inkas und Tolteken in Zentralamerika über gigantische Kräfte verfügten, um gewaltige Steine, ja ganze Felsen aus weiter Ferne anzutransportieren und in ihren Kultbauten aufzutürmen. Kapitän Campbell Bosloy hat im Jahre 1913 eine Forschungsreise durch Peru unternommen und fand dort – um nur ein Beispiel zu erwähnen – einen Stein, der rund 3000 Tonnen wog und offenkundig aus großer Entfernung herbeigeschafft worden war. Dieser Stein war sorgfältig bearbeitet, behauen sowie zugeschnitten und wies deutlich darauf hin, daß zu seiner Bearbeitung technische Einrichtungen dagewesen sein müssen, die unsere heutigen Steinsägen an Arbeitsleistung weitaus übertrafen. Es erübrigt sich, an dieser Stelle mehr zu sagen! Es existiert diesbezüglich eine umfangreiche Literatur, aus welcher Näheres zu ersehen ist.

 

Wir wissen heute bereits, daß die gesamte in die Erscheinung eingetretene „Materie“ an sich eigentlich nicht vorhanden ist!

 

Kraftschwingungen und Kraftfelder um uns her gestalten das rein sinnenhafte Stoff-Weltbild. Wenn wir „Materie“ wahrnehmen, so müssen wir uns vorher erst klar werden, daß diese Wahrnehmung durch die „Bindung“ einer gegenpolig wirkenden Grundkraft bedingt ist. Positive und negative Bindungen (Anionen und Kationen) als die beiden Komponenten jener Urkraft schwingen in geordneten Grundverhältnissen mit annähernd Lichtgeschwindigkeit.

Sie können also Licht, dem Schwingungsrhythmus nach, gleichgesetzt werden. Man spricht auch in der spekulativen Physik bereits von „geronnenem Licht“ und stellt sich die Materienwelt als ein streng gesetzmäßig geordnetes – in die Erscheinung tretendes „Lichterleben“ vor! Freie Strahlung gestaltet eben die stoffliche Scheinwelt! Die intuitiv arbeitenden alten Inder gingen aber noch etwas weiter als unsere wissenschaftlichen Empirophysiker. Die Urkraft, die Inder nannten es Prana, freie Strahlung, war ihnen die an sich indifferente Urkraft der gesamten Erscheinungswelt. Hier haben wir auch das Vril der Atlantiden vor Augen!

 

UE-116

 

Von den Atlantiden wird uns berichtet, daß sie die Vrilkraft meisterten und sich dadurch von den uns bindenden Gesetzen der Natur eigentlich vollkommen unabhängig gemacht hatten. Sie sind in unseren Augen allmächtige Götter! Was war aber jene ominöse Vrilkraft der Atlantiden anderes, als die Raumkraft!

Demokrit sagt:

,Alles kommt nur aus bestehenden Anfängen und der Anfang im Stoffe ist ein Atom (Eigenwesentliches). Dieses A-T-O-M ist das Alpha und Omega, Anfang und Ende der stofflichen Welt und gebundene Urkraft (verdichtete Elektrizität). Ein Atom ist ein „dichtes Wesen“, dessen Raum leer ist, und dieses Wesen muß im Raume als Diktator über alle Kräfte bezeichnet werden!“

Das Atom hat seine negative Aktivität, die biologische Zelle als Grundeinheit des Lebens ebenfalls, beim Erdglobus tritt sie uns in Form der Atmosphäre vor Augen, im Sonnensystem müssen wir sie uns durch den äußersten Planeten begrenzt denken, in einem Zentralsonnensystem, – als Umspannung aller zugehörigen Sonnensysteme – usw., bis wir endlich zum Abschluß den ganzen Weltraum energetisch „negativ-aktiv“ erfüllt, vital-schöpferisch arbeiten sehen. Hier angelangt, erscheint uns das All als eine durch alle spezifischen Atmosphären zurückatmende lebendige schöpferische Einheit.

v1.gifIn der Brust des „energetischen All-Gottes“ ruht die gesamte Schöpfung. Dieser Makrokosmos atmet in sich; seine Atmosphäre liegt im Allraum, mit welchem er ja identisch ist – beschlossen. Er hat keine „negative Aktivität“ – sondern stellt die Ursache (das Wesen!) dieses schöpferischen Prinzips dar. Die mikrokosmischen kraftstofflichen Schöpfungseinheiten (Atome, Zellen, Zellstaaten, Planeten, Sonnensysteme, Zentralsonnensysteme usf.) atmen durch den schöpferischen Makrokosmos. Wir haben hier also den Stülpungs-Prozeß deutlich vor Augen gestellt. Nur durch diese Anordnung höchster Weisheit ist physisches Leben ermöglicht worden. Die wirkenden Kräfte – Attraktion – Extension – im Kraftraume sind somit vollkommen identisch und es gibt nach unseren Vorstellungen in der Bipolarität der Materie eigentlich nur eine quasi (gleichsame) Doppelpoligkeit. Das ist das Geheimnis der stofflichen Welt, der in Bindung gesetzten, an sich einheitlichen, schöpferisch-göttlichen Weltkraft überhaupt!

Hier liegt die Wesenheit, das schöpferische Wesen der „Kraft-Gottheit“ verborgen! Aus den Indifferentialzonen aller kraftstofflichen Einheiten strömen die schöpferischen Impulse unserer Urkraft. Jedes magnetische Feld predigt mit seinen Kraftlinien dieses tiefe Mysterium. Kraftaktiv sind immer die peripheren Außenpole. Das verursachende Prinzip ruht in der indifferenten Mitte.

Um dem Wesen des Vril/der Urkraft beizukommen, müßte es uns auch gelingen, der indifferenten Mittelzone stofflicher Kraftballung negative Aktivität zu verleihen. Hier sei Hermes Trismegistos erwähnt:

„Wie oben – so unten!“

Unser „energetischer Gott“ ist in seinen mikrokosmischen Einheiten dynamisch genau so vollwesentlich gegenwärtig wie im makrokosmischen Weltbezug! Stoff ist geballte Weltenergie von ungeheurer Spannung (kondensierte Vitalelektrizität – geronnenes Licht).

Die Lehre vom Entropie-Prinzip (zweiter Wärmesatz), welche in jedem physikalischen Lehrbuch nachgelesen werden kann, besagt:

„Die Entropie (physische Energieverschlechterung – Wärmetod) hat die Eigenschaft, in nicht umkehrbaren Kreisprozessen richtungsbestimmend determiniert zum entgültigen Temperaturausgleich zu führen, da „Wärme“ nie vom kälteren zum wärmeren Ort strömen kann (physische Komponente der Urkraft).

Alles stoffliche Leben ist „gefrorene Liebe“, singt der große Seher Hebbel in seinem wunderbaren Gedicht „Des Dichters Testament“. Geistiges Leben aber ist strahlendes liebevolles Umfangen der ganzen Schöpfung, ist schöpferisches Feuer! Das Ausfließen in die All-Seele, in das „Pleuroma“ läßt den Menschen als „Mikrokosmos“ wiederfinden – im „Makrokosmos“! Er ist dann überall – und doch nirgends, wenn alle Grenzen gefallen sind!

UE-117

Jene wunderbare Erkenntnis des Hermes Trismegistos: „Wie oben – so unten!“ gilt auch bezgl. der variablen Weltvakuumspannung. In den Kernvakuolen der Erde, der Atome, Zellen usw. herrschen stets analoge Beziehungen. Alle schöpferischen Vakuum-Stoffleerräume korrespondieren untereinander und bauen die materielle Schöpfung – „wie oben so unten“ – auf, derart, daß ihre Kräfte den gesamten Kraftstoff in dynamischem Ausgleich halten. Spannungsveränderungen gleichen sich aus der makrokosmischen Raumvakuole in den mikrokosmischen Stoffleerräumen, den Atomen usw., stets an, besser gesagt: sie bleiben immer identisch‘.

Vril-Energie meint also die dynamischen Kräfte des absolut Göttlichen.

Die Schöpfung ist der reine Geist der Urkraft, welche sich nun selber verwirklicht hat. Und da wir Teil der Schöpfung sind, erfüllt sich in uns selbst die Urkraft. Wir sind weder von der Urkraft getrennt, noch sind wir nur Teil von ihr. Wir sind als Teil der Urkraft und durch unsere Funktion im Bewusstsein die Erfüllung der Urkraft geworden, und weil wir nach wie vor alle ihre potentiellen Möglichkeiten der Differenzierung und Synthetisierung in uns enthalten haben und sie in gleicher Art nutzen können.

the_torus___galaxy_by_ocelot0-d57lotnWenn der Mensch in der Lage und willig ist, die Gesetze der Schöpfung, die Naturkraftgesetze, und das Wirken der Urkraft zu erkennen, ist der Mensch die Erfüllung der Urkraft. Tut er dies nicht, so kann er nicht mehr Teil der Urkraft sein und hat seinen Sinn und seine Bestimmung verwirkt. Wer in die tiefsten Niederungen eines angenommenen Glaubens zurückversinkt, steht nicht mehr in der Gunst der Urkraft, und fällt früher oder später der Vernichtung anheim, wird entweder wieder durch die Urkraft oder ihre Schöpfung selbst aufgerieben werden. Erkennen und nutzen wir die Naturgesetze, so können wir das gesamte Potential der Schöpfung ausnutzen, können wir die Gottkräfte der Schöpfung in uns selbst erwecken und die Gotteskräfte, oder eben die Schöpfung, für uns nutzbar machen. Unser Geist, unser Denken und unsere Vorstellungskraft sind im praktischen Sinne gesehen wegen der Verbindung mit der Urkraft grenzenlos, und wir können mit der Hilfe der Naturkräfte alles erschaffen, zu was unsere Vorstellung zumindest im Geiste reicht.

Wer dieses grössere Bewusstsein über die Schöpfung, die Urkraft, den Kosmos, die Welt, die Menschheit und die Menschen, den Tod und das Leben hat, ist verpflichtet, dieses Wissen an diejenigen weiterzugeben, welche kleiner im Geiste sind und weniger oder gar nichts wissen.

Nur wer im Geiste von Wahrheit und Liebe die Naturgesetze, die Schöpfung betrachtet, kann Frieden finden und frei sein von menschlichen und naturgesetzlichen Betrachtungen. Und nur dieser kann in diesen Grundgesetzen erkennen, dass der Wille das höchste menschliche Gut ist, welches zu erringen er in der Lage ist.

Wahrheit – Liebe – Wille

Der freie Wille ist einzig dazu in der Lage, diesen Weg gerichtet und dauerhaft zu gehen. Wer nicht die Möglichkeiten zum freien Willen in seinem Grundsätze versteht, kann diesen Weg nicht gehen und wird scheitern müssen. Wer nicht an die Konstellation und die Harmonisierung von Wahrheit, Liebe und Wille glaubt, kann sich weder als Individuum, noch im Verband mit Seinesgleichen weiterentwickeln können. Wenn sich jemand geistig, physisch, lebensmässig oder von seiner Überzeugung her betrachtet in den Abgrund stürzen will, so soll ihm dies ermöglicht sein. Aber es darf auf die restlichen Menschen keine Auswirkungen haben, ansonsten er isoliert werden muss von selbst den empfindsamen Menschen, welche den richtigen Weg erkannt haben und ihn gehen wollen. Vernichtungshaltungen dürfen sich nicht auf andere Wesen weiterhin ausbreiten dürfen, und müssen eingedämmt werden auf die Individuen, welche sich ihnen verschrieben haben.

Dies ist ein wichtiger Grundsatz für die Freiheiten der Menschen!

Wer sich dem Geiste von Wahrheit, Liebe und Wille verschrieben hat, und die Möglichkeiten zur Freiheit erkennt, kann das für sich selbst bezeugen. Und deshalb ist es da hinlänglich, dieses noch in der Gesellschaft oder unter Seinesgleichen zu tun. Denn wer es erkennt, erkennt es, und wer es nicht erkennt, kann es nicht sehen. Das Wissen darum, dass alles in der Schöpfung eingeschlossen ist, und nichts wirklich potentiell Neues entstehen kann, ohne bereits als Möglichkeit durch die Urkraft vorhanden zu sein, ist alles eine persönliche Erfahrung des einzelnen, individuellen Wesens, sei er nun Mensch oder aber eine andere, höhere Lebensform im Universum. Nur wer erkennt, woher er kommt, wer er ist, was seine Aufgaben sind während des Lebens, und wohin er gehen wird, ist auch in der Lage, sein Leben nach diesen Grundsätzen auszurichten. Alles ist Geist, und der Schöpfergeist kann selbst nach dem Ableben des grobstofflichen, menschlichen Leibes nicht erlischen, weil irgendwann alles in die Zyklen der Feinstofflichkeit zurückgewandelt wird. Es ist unwichtig, ob das Wesen, der Geist oder die Seele für den Menschen auch nach dem Tode erhalten bleiben.

Es ist wichtig zu erkennen, dass jeder Mensch in unendlicher Art und Weise fähig ist, alles zu erreichen, und das Gute, wenn man es denn erschaffen will, keine Grenzen jedwelcher Art umfassen kann. Das Gute kann unendlich und überall erschaffen werden durch die Gedankenleistung und die richtige Handlungsweise, und es sind dem Menschen keine Grenzen gesetzt. Jeder kann bis zum Unendlichen das Gute oder eben das Böse erschaffen. Und jeder kann von diesen Bereichen alles für sich wirken lassen, durch seinen freien Willen. Durch seinen freien Willen hat man die Kraft, erschaffend oder vernichtend auf die Schöpfung zu wirken. Man kann ganze Welten neu erschaffen, oder man kann diese vernichten. Wird das Gute geschaffen, so setzt sich dieses ebenfalls fort, als wenn das Böse erschaffen und unterhalten wird. Das gute aber erschafft neue Welten, welche wieder neue Welten erschaffen können. Das Böse aber verwandelt die Schöpfung in eine trostlose Wüste des Todes. Jede gute, wie auch schlechte Tat, wirken tausendfach nach.

… wird fortgesetzt …

 

 

 

 

 

~~~

Quelle

 

Advertisements