Wohl kaum!

 

 

Seit einiger Zeit geistert etwas durchs Netz, was doch dringend einer genaueren Betrachtung bedarf: Die slawisch-arischen Veden (Weden).

Man beachte zunächst – es heißt slawisch-arisch und nicht arisch-slawisch. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, warum denn slawisch arisch voran gehen gehen sollte  … Zudem könnte man sich fragen, wieso eigentlich slawisch, wenn man denn weiß, dass es Slawen niemals gegeben hat.

Die Slawen hat es niemals gegeben?

Ganz genau, denn die Slawen sind mit eine der größten Geschichtslügen der letzten 150 Jahre, die sehr viel Unheil über Europa gebracht haben und die europäischen Völker bis heute spalten.

Das bedeutendste Geschichtswerk über die Vor- und Frühgeschichte von der Ethnogenese der Urslawen entlarvt die Slawenlüge völlig und beweist, dass die sogenannten „Ur-Slawen“ germanischer Abstammung sind.

 

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Ich zitiere hier als Beweisführung, dass es niemals Slawen gegeben hat, Helmut Schröcke (Indogermanen, Germanen, „Slawen“):

„Für die Geschichte der im Osten und Südosten angrenzenden Slawen liegen heute noch weithin unbewältigte Fehlanschauungen auf den verschiedensten Gebieten vor. Ihre Vor- und Frühgeschichte von der Ethnogenese der Urslawen an bis um 1000 n.d.Ztw. ist ein Schwerpunkt dieses Buches. Die allgemeine Lehrmeinung ist hier, daß die ab Karl dem Großen betriebene Christianisierung der Bevölkerung östlich und südöstlich der Reichsgrenzen vor allem die ,Slawen‘ betroffen hätte und daß es sich bei diesen ,Slawen‘ um ein dem deutschen Volk fremdes Volk aus der sog. Satemgruppe der Indogermanen gehandelt habe, das in jene Gebiete von Osten her eingewandert sei, nachdem diese von den Germanen bis zum Ende der Völkerwanderung geräumt worden seien. Überdies hätten die Ostgermanen, die den ,Slawen‘ ihre Gebiete überließen, nie Anteil am deutschen Volkskörper gehabt. Die nachfolgende Ostkolonisation hätte nun diese ,Slawen‘ entweder vertrieben oder unterjocht und dann integriert, weshalb die deutsche Bevölkerung Mittel- und Ostdeutschlands das Ergebnis der Vermischung mit ,Slawen‘ sei.

Die Christianisierung wurde tatsächlich durch Eroberung mit Feuer und Schwert (,Tod oder Taufe‘) und nur zum kleinen Teil friedlich durchgeführt: ,Sie zerstörte eine große Kultur‘, meint der Stockholmer Prof. Dr. Lamm. – Die obige Darstellung enthält in ihrem Bezug auf ,Slaven‘ einen entscheidenden Fehler, der in jüngster geschichtlicher Vergangenheit verhängnisvolle politische Folgen gezeitigt hat. Ursache war ein bis heute weitgehend unaufgeklärt gebliebener Irrtum, der zuerst dem an sich sehr verdienstvollen Johann Gottfried Herder (1744-1803), dann Bandtke, August Ludwig Schlözer (1735-1809) und anderen unterlief und von Herders Buch Slawische Völker aus dem Jahre 1791 ausging, für das Herder keine der alten Chroniken zitierte. Dieses Buch wurde der Ausgangspunkt des Panslawismus, der im Imperialismus des Zarenreichs und der UDSSR so überaus tragische Entwicklungen zur Folge hatte. Erst heute gibt es in Rußland eine Rückbesinnung auf die wahre Entstehungsgeschichte der Urslaven und des russischen Reiches.

Die Ursache dieser Fehlentwicklung läßt sich letztlich mit Sprachschlampereien der Kopisten alter lateinischer Chroniken – vor allem von Helmold von Bosaus verschollener Urschrift – erklären. In den lateinischen Abschriften war aus dem ursprünglich verwendeten Wort sclavi oder auch sclaveni, das heidnische Ostgermanen bezeichnete, das Wort slavi geworden, das dann auch von späteren Chronisten so gebraucht wurde. Dabei war ihnen, die nach deutscher Mundart das c in sclavi allmählich ausließen, die ursprüngliche Bedeutung offensichtlich noch geläufig.

Erst Herder setzte sclavi mit „Slawen“ gleich, und damit wird etwa ab 1800 die Falschübersetzung der Worte sclavi und sclaveni mit ,Slawen‘ im heutigen ethnischen Verständnis üblich. Dabei betonen herausragende Vertreter der Slawistik aus slawischen Ländern immer wieder, daß die Herkunft des Wortes ,Slawen‘ und die Herkunft der slawischen Völker völlig unklar seien.

Die Bedeutung der Falschübersetzung sclavi = ,Slawen‘ im heutigen Sinne kann überhaupt nicht überschätzt werden, sie ist eine der Hauptursachen für den Verlust des deutschen Volksbodens bis zur Oder-Neiße-Linie, des Sudetenlandes und der Vertreibung der dort lebenden deutschen Einwohner.

Noch Friedrich der Große schrieb in seinem Werk Denkwürdigkeiten zur Geschichte des Hauses Brandenburg: ,Jede Gegend besaß ihren eigenen Gott. Die Vandalen einen, der Triglav hieß. Man findet eine Darstellung von ihm auf dem Harlungerberg bei Brandenburg. Er hatte drei Köpfe‘. Und die Chronisten verwandten bis dahin für den Raum östlich und südöstlich der Reichsgrenzen zumeist die Identität sclavi = ,heidnische Ostgermanen‘ und besonders sclavi = ,Vandalen‘ und Vandalen = ,Wenden‘ und auch z.T. sclavi = slavi.“

(Schröcke, S. 7f).

Die vielen angeblich germanischen Fremdworte, besonders für Begriffe von Grundsozialisationen sind keine Fremdworte, sondern wurden bei der Ethnogenese der ,Urslawen‘ und der Sprachumwandlung zur gleichen Zeit aus dem Germanischen mitgebracht. Ähnlich, wie die vor der Ausbreitung und Individualisierung der ,slawischen‘ Stämme vollendete Sprachumwandlung, ergaben anthropologische Untersuchungen slawischer und deutscher Wissenschaftler, sowie hier zum ersten Mal veröffentlichter Ergebnisse, dass es keine anthropologischen Unterschiede zwischen West-, Ost- und Südslawen bis zum Beginn der Ausbreitung gab, dass keine Unterschiede zu West- und Nordgermanen bestanden und dass Unterschiede erst durch Assimlation von Vorbevölkerungen entstanden.

Die dann später entstandenen anthropologischen Unterschiede bleiben hier außer Betracht. Kurz vor der Ausbreitung der ,slawischen‘ Stämme aus der ,Urheimat ‘ nach Ende des Hunnenreiches beginnt ihre Eigenständigkeit mit der Kijewer Kultur im Bereich der gotischen Cernjachov-Kultur in Erscheinung zu treten. Hier setzt die Chronistik ein. Von Jordanes und Prokop werden die Träger der Kijewer Kultur Veneder und Sklavenen genannt und im gesamten Bereich der lateinisch schreibenden Chronisten dann Sclavi.

Vom sagenhaften Stammvater Antezirto der Sclavi, Vandali, Winidi, der am Don wohnte, berichten so gewichtige Chronisten wie N. Marschalk (gest. 1525) und S. Münster (gest. 1588). Davon, daß die Wohngebiete der Germanen bis zum Don reichten, berichten Paulus Diaconus (gest. 799), Alfred der Große (gest. 870), Cosmas von Prag (gest. 1125), Sebastian Münster (gest. 1588) und Albertus Krantzius (gest. 1517).

Letzterer schrieb:

“ … dieses alles wird groß Teutschland geheißen.“ Die Identität der Sclavi der lateinischen Chronisten seit Jordanes mit Vandalen wurde am kürzesten und treffendsten von A. Krantzius definiert zu: ,Sclavi sunt Vandali‘ [Die Sclaven sind Wandalen].“

 

Aus den vielfältigen ethnischen Veränderungen bei und nach ihren Wanderungen entstand die große Familie der slawischen Völker. Diese Veränderungen sind erst in großen Zügen überschaubar und wurden hier nur gestreift.

 

Ausgehend von ihren Sprachen begann sich mit der Entwicklung ihrer Schriftsprachen vor etwa 200 Jahren das Selbstverständnis der heutigen slawischen Völker zu entwickeln, gefolgt von der Entstehung des Panslawismus.

 

Aus der Falschübersetzung des Begriffs „Sclavi“ der mittelalterlichen Quellen mit Slawen bezog der Panslawismus für seine Gebietsforderungen eine vermeintliche historische Begründung, die sowohl vom Imperialismus des Zarenreichs als auch von dem ihm folgenden Bolschewismus, dem 1916 wiedererstandenen polnischen Staat und der Tschechoslowakei aufgegriffen wurde und bis heute zur Rechtfertigung der Vertreibung nach den Weltkriegen herangezogen wird.

 

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Diese imperialistischen, für viele Völker Europas unheilvollen Bewegungen beruhen sogesehen auf falschen historischen Grundlagen. Trostreich ist, dass sich nun die Möglichkeit bildet zur segensreichen Auswirkung der Erkenntnis historischer Wahrheit: der Erkenntnis von einer gemeinsamen Vorgeschichte und der engen Verwandtschaft vieler slawischer Völker mit dem deutschen Volk, einer Verwandtschaft, die z. T. größer ist als die des deutschen Volkes mit südeuropäischen und romanischen Völkern.

Die Slawenlegende und der aus ihr geborene Revanchismus gegenüber den Deutschen haben allein durch die Vertreibung der Deutschen östlich der Oder und Neiße seit dem Jahre 1945 – einer Grenze, die eine politische Forderung der Vertreter der eine slawische Sprache Sprechenden seit dem Ersten Panslawistischen Kongreß in Prag (2. – 12. Juni 1848) war – 3,5 Millionen Menschen auf deutscher Seite das Leben gekostet.

Mit dem Auftreten von Johan Huss kam die ,slawische Reaktion‘ gegen die Deutschen an die Oberfläche. Sie endete mit dem Verlust der deutschen Ostgebiete und des Sudetenlandes. Andererseits: Auch der Mythos vom ,slawischen Untermenschen‘, der so viel Leid unter die slawisch sprechenden Völker bringen sollte, hat in der Slawenlegende ihren Ursprung.

 

Viel Lärm um Nichts?

 

August_Ludwig_SchlözerHelmut Schröcke und andere beweisen: Es gab nie ein slawisches Urvolk. Ethnisch sind die „Slawen“ Germanen. Ostgermanen, deren Sprache sich als Ergebnis insbesondere einer Kirchensprache ursprünglich zum Zweck der Missionierung zu eigenen Sprachen, den slawischen, weiterentwickelt hat. Die Slawen sind eine Erfindung des deutschen Professors in Diensten des russischen Zaren, August Ludwig Schlözer. Die Deutschen haben also nicht nur, wie man in Rußland meint, den Affen erfunden, sondern auch den Slawen.

Und es ist ein Treppenwitz der Weltgeschichte, dass die Slawenlegende insbesondere von einem aus dem ostpreußischen Masuren stammenden Schwarmgeist, Theologen und Denker der Romantik, Johann Gottfried Herder, in der Welt verbreitet worden ist.

Die Heimatvertriebenen haben keinen Anlaß, Herder Kränze des Nachruhms zu winden.

 

Die polnische Geschichte und die zu ihr gehörende seit 200 Jahren bekannte Slawentheorie sind umwoben von Mythen, Legenden, Religion, Lügen, Halbwahrheiten und Propaganda. Sie wurde bisher erfolgreich für den polnischen Imperalismus, vor allem für den polnischen Westdrang mißbraucht. Sie ist damit auch Bestandteil einer jahrhundertelangen antigermanischen, d. h. antideutschen Politik.

 

Dass ungebildete, einfache Menschen daran glauben, ist verständlich. Aber nicht nur Ungebildete, Unwissende halten diese Legende am Leben, es sind vielmehr die Halbgebildeten und die sich einbilden, gebildet zu sein.

 

Die Legende von der Existenz von Slawen wird immer wieder in die Geschichte des mittelosteuropäischen Raumes eingefügt und besonders von Polen und Tschechen als „Beweismittel“ für die Berechtigung des Landraubes (Wiedergewinnung slawischer Gebiete!) am Leben erhalten und leider auch von deutschen „Historikern“ und sogar in unseren Schulen als historische Tatsache dargestellt. Wenn wir in der Geschichte des mittelosteuropäisches Raumes Rückschau halten, werden wir kein Volk der Slawen, ja gar keine Slawen finden.

51yaRm8m1iL._SX333_BO1,204,203,200_Hans Kohn verwendete (1956) den „Kunstbegriff Slawen“ für alle heidnischen, ostelbischen, ostsaalischen, germanischen und damit meist wandalischen (wie auch keltischen und illyrischen) Frühdeutschen und alle unter die von der „Glagolica/Kyrilla“ erfaßten Völkerschaften.

Wohlgemerkt:

Der den Urkunden und der Geschichte widersprechende Begriff „Slawen“ kam erst nach Schlözer, Herder und Brandtke auf (Hans Kohn, „Die Slawen und der Westen“, Seite 7.)

 

 

Nun, wenn man denn herausgefunden hat, dass also die Slawen reine Legende sind und wiederum von genau jenen in die Welt gesetzt wurden, die auch für 99,99% der sonstigen Lügen hier auf dem Planeten verantwortlich sind, ist es offensichtlich, dass auch die auf diversen Internetseiten verbreiteten slawisch-arischen Veden (wie erwähnt, auch Weden geschrieben) in die gleiche Schublade gehören.

Man liest darin Aussagen wie z. B. :

  • Für die Slawen und Arier ist der höchste Schöpfer der Schöpfung (Gott) das Höchste unerforschbare Dasein (Wesen) – RA-M-CHA.
  • Die Slawen und Arier hießen Assen – Götter die auf der Erde leben, die Kinder der himmlischen Götter – der Schöpfer.
  • Und so hatte die Heilige Rasse, das Geschlecht der Assen – der Götter, die auf der Erde leben, das ganze Territorium der Midgard-Erde besiedelt, sie hat sich fortgepflanzt und wurde zu einem Großen Stamm, der das Land der Assen – Assija (Assia) heute unter dem Namen – Asien gegründet hat.
  • Die große Übersiedlung dauerte 16 Jahre. So wurde 16 eine heilige Zahl für die Slawen und Arier. Darauf basiert der slawische Swarog Kreis oder Tierkreiszeichen, es besteht aus den 16 himmlischen Sterneneinhäusern. Die 16 Jahre – ist ein voller Kreis (Lebenskreis), der 144 Jahre zu je 16 Jahren umfasst, die durch die 9 Elemente (Welten) gehen, wo das letzte 16 Jahr für den Heiligen galt.
  • Unser AR AHN und Höchster Gott – Tarch hat die Erde gerettet, der Sohn von Gott Perun hat den Mond Lelja zerschlagen und die Basis des Dunklen Reiches zerstört. Von hier kommt der Brauch die Eier zu Ostern aufeinander zu schlagen, was den Sieg von Gott Tarch Perunowitsch über das Dunkle Reich – den Todesteufel symbolisiert, der den Tod im Ei fand (den Prototyp des Mondes).
  • Das slawisch-arische Geschlecht (Stamm) bestand aus den Vertretern der vier Völker: Da`Arier, H`Arier, Rassenen und Swjatorussen (Heiligrussen).
  • Als ersten sind die Da`Arier auf die Midgard-Erde gekommen. Sie sind aus dem Sternsystem des Sternbildes Simun oder der Kleinen Bärin (Kleiner Wagen), der Erde Rai gekommen.
  • Die Forschung vieler Quellen des reichsten slawisch-arischen Erbes der Vorfahren besagt, dass die Slawen und Arier auf der Erde lange vor den Vertretern anderer Völker erschienen sind.

 

Kriegen Sie da eigentlich auch Hirnsausen, wenn Sie so etwas lesen?

Die vedische Kultur soll also das Erbe unser Vorfahren sein? Ein slawisch-arisches Urerbe?

 

Googlen Sie doch mal nach slawisch-arische Veden. Sie werden feststellen, dass sich bzgl. der Thematik massenhaft Socken-Puppen (Programme) die Mühe gemacht und die Texte verbreitet haben, was das Zeug hält.

Die passende Runenreihe für uns „bescheuerte, degenerierte, leichtgläubige Deutsche, ehemals Arier, nunmehr Abkömmlinge der Slawen …“, gibt es gleich dazu – nennt sich Karuna-Sanskrit, welches auch ganz fleissig im Internet beworben und auf Youtube verbreitet wird.

Da haben wir Germanen die Armanen-Runen (bitte einfach mal hier stöbern) und das kostbare Wissen über genau jene Runen kommt in den letzten Monaten verstärkt an die Oberfläche, um von den Germanen als solches erkannt und angewendet zu werden und wie könnte es auch anders sein, auch hier hat der Feind schon wieder ganze Arbeit geleistet.

 

Ich nenne das die totale Reizüberflutung und die ereilt genau jene, die meinen, sie müßten sich tagtäglich mit neuem Wissen vollstopfen lassen, anstatt das, was sie bereits erfahren haben, auch mal zu vertiefen.

 

Noch eine Runenreihe, noch mehr Ahnenerbe, hier etwas, da etwas, … Wo soll das hinführen, wenn die Sensitivität nicht einmal hierfür mehr reicht?

 

Schauen Sie sich die Auswahl der zig Videos über die Veden auf Youtube an. Es gibt ganze Kanäle, die sich nur diesem Thema widmen und das nur, um den Deutschen/Germanen wieder einmal am Nasenring durch die Arena des Dummfugs zu führen. Wie oft eigentlich noch? Warum gibt es so wenige, die diese Lügen aufdecken?

 

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Wer kennt diese beiden nicht? Tobler und Ludwig, auf vielen Kanälen verbreiten sie ihren induzierten Unsinn …

 

Ohne Kenntnis der wirklichen, wie auch der in der Neuzeit erst mannigfaltig konstruierten Hintergründe, bleiben die Ereignisse seit dem 19. Jahrhundert unverständlich oder werden unkritisch und ohne Hinterfragen mit politischen Ansprüchen als angeblich historisch gewachsenes Recht begründend hingenommen, zumal die politisch infiltrierte „Slawen“-Legende in die gesamte etablierte Wissenschaft, in die Schulbücher und Literatur sowie in den Köpfen der Menschen weitgehend Eingang gefunden und geschichtsklitternd festgesetzt hat.

 

Wer kein Geschichtsbewußtsein und keine Geschichtskenntnisse hat, wird hilflos und manipulierbar und wendet zu allem Überfluss auch noch derart zweifelhafte Karuna-Sanskrit-Runen an. Die Slawisch-Arischen Veden sind nachweislich eine Erfindung aus der Neuzeit und garantiert nicht unser Ahnenerbe!

 

Die Slawen, u. a. ein mongolisch-warägerisches Mischlingsvolk, setzt sich nicht ohne tiefergehenden Grund in seinem übereifrigen Hochmut mit seiner Bezeichnung vor dem edleren Geschlecht der Arier!

Wenn dieses Volk der sogenannten „Slawen“ angeblich so hochstehend ist und bereits vor 80.000 Jahren existiert haben soll, warum berichtet keinerlei Überlieferung von Ihnen? In der Bibel, der Edda, der Ura Linda Chronik, die Bagavad Gita, das Buch Dzyan, der Zend Avesta u.a. finden sie keinerlei Erwähnung! Selbst die alten Griechen und Ägypter, denen nie etwas entgangen ist, berichten über keinerlei „Slawen“.

Dennoch verbreiten Glutgläubige, Trolle und Socken-Puppen, die slawisch-arischen Veden, nebst unserer angeblichen Sanskrit-Runen (Karuna Sanskrit) wo es nur geht. Googeln Sie das bitte selbst und dann fragen Sie sich bitte ebenso, wie es sein kann, dass eine Suchmschine, die sonst alles Wissenswerte zensiert oder auf die hinteren Seiten manövriert, plötzlich so einen Fundus über die slawisch-arischen Veden liefert.

Russische_WedenWenn von slawisch-arischen Weden (Veden, auch russische Weden genannt) oder von in diesem Zusammenhang genannten „schwarzen Büchern“ die Rede ist, so sind damit in aller erster Linie die Texte von Alexander Hinewitsch gemeint, die auch in der Szene als slawisch-arische Weden bezeichnet werden. Genau jener Alexander Hinewitsch verbreitet das Märchen, kurz vor dem Jahr 2000 von Unbekannten geheime 40.000 Jahre alte „Weden-Texte“ erhalten zu haben und an Orte geführt worden zu sein, wo er diese habe einsehen können. Er behauptet auch, dass die ihm überlassenen Originaltexte auf Goldplatten eingraviert oder auf Baumrinden oder Papyrusrollen gezeichnet worden seien. Aufbewahrt worden seien die Texte der Legende nach an geheimen Orten in Höhlen durch sogenannte Wächter („Heilige der Uralten Weisheiten“).

 

Die Originale seien in angeblich mehrdimensionaler Runenschrift verfasst worden (laut Legende h´Arische Runnika / Karune), die aber selbstverständlich (!) nur von eingeweihten Priestern lesbar seien.

 

Außenstehenden sind die Originale unzugänglich, was auch in Kreisen der Anhängerschaft zu Kritik führte und die Glaubwürdigkeit in Frage stellte.

Nun gut, manch einem mag der Glaube daran reichen …

Alexander Hinewitsch behauptet, seit der angeblichen Entgegennahme dieser Texte, diese ins Russische zu übersetzen. Inzwischen sollen auch einige Übersetzungen in die deutsche Sprache im Umlauf sein. Seine slawisch-arischen Weden erschienen als „schwarzes Buch“ im Jahre 2006 und geistern seit dem durchs Netz etc..

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Bestandteile der gemeinten Schriften sollen eine ältere fiktionale „Heilige Schrift des Buch von Veles“ sowie eine Übersetzung der isländischen Ynglingasaga sein. Viele von Hinewitschs Kritikern sprechen in diesem Zusammenhang sogar schlicht von einem Plagiat, da Anteile der Texte wohl einfach von Hinewitsch kopiert wurden. So stammt z. B. die russische Übersetzung der Ynglingasaga von M. Steblin-Kamensky, dessen Name aber in den angeblich 40.000 Jahre alten „slawisch-arischen Veden“ (Buch 1) überhaupt nicht erwähnt wird. Mehrere andere Punkte, die gegen eine Echtheit der Dokumente sprechen, sind in russischer Sprache ausführlich im russischen Wikipedia-Artikel erwähnt und können dort nachgelesen werden.

Der Begriff Ynglism stammt auch nicht aus dem slawischen Sprachraum, sondern sondern von dem ältesten Königsgeschlecht Schwedens, der Ynglinger oder „Inglinger“. Yngvi (auch Ingwë bzw. Ingwio) ist der Name der wichtigsten Gottheit des Germanenstammes der Ingvaeonen. Er wird oft als Beiname für den germanischen Gott Freyr (Vanen) gesehen. Und wie könnte es auch anders sein, Begründer und aktueller Führer der Ynglism-Bewegung ist der Russe Alexander Hinewitsch, der sich übrigens selbst als Ynglism-Hohepriester bezeichnet. In Russland scheint der Ynglism auch in den Kreisen der Anastasiabewegung populär zu sein. Anastasia wird übrigens auf vielen — angeblich systemkritischen Seiten — propagiert!

Schauen Sie sich die „Systemgegner“ genauer an – Sie werden erstaunt sein, wie gut die sich alle untereinander kennen und gegenseitig ihre Geschäfte fördern …

 

Und da jeden Tag ein neuer Dummer aufsteht, finden sich auch hier immer mehr Anhänger, die diesen Dreck verbreiten.

 

In Russland, der Ukraine, Weißrussland und Deutschland entstanden schon vor vielen Jahren Kommunen der Anastasia-Bewegung. Das Anastasia-Konzept wurde in Deutschland vor Allem anfangs von Andreas Bunkahle beworben. Im deutschen Sprachraum ist der russische Wunderheiler Oleg Pankow Propagandist der Anastasiabewegung, der sich selbst als Geschichtsforscher, Wahrsager und Heilkundiger, der eine Art Wedische Rassenkunde (!!!!!) lehrt, bezeichnet.

Eine Nähe zur genannten Anastasiabewegung ist auch bei dem Projekt Urahnenerbe Germania (Frank Willy Ludwig, siehe Bild weiter oben mit „Souverän“ Heinz Tobler) offenbar. Um diesen Anastasia-Kult hat sich in der Zwischenzeit auch ein reges Anastasia-Geschäft entwickelt …

Wie könnte es auch anders sein, denn wo es viele Gläubige gibt, da gibt es schließlich auch eine Menge Geld zu verdienen.

Und was glauben Sie nun, zu welchem eigentlichen Zweck die slawisch-arischen Veden (Weden) und die Karuna (Saskrit-Runen) in Umlauf gebracht wurden?

 

ENDE Teil 1 – wird fortgesetzt …

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