Ergänzend zum Artikel „Das elektrische Universum„.

Die von Hubble entdeckte Rotverschiebung der Galaxien gilt als Hauptbeweis für die Urknalltheorie. In diesem Video wird neben Hubbles Ablehnung des Urknalls, die oft verschwiegen wird, auch eine rationale, aus irdischen Laborexperimenten bekannte Erklärung für die Rotverschiebung präsentiert, die nichts mit einer absurden Ausdehnung von Raum zu tun hat.

 

Ein Durchbruch für die Kosmologie ?

Fred Hoyle (1915 – 2001), der britische Astrophysiker lehnt das Urknall-Modell seit seiner Entstehung ab. Bereits 1948, als sein Kollege Gamow in den USA Geschichte mit dem „big bang“ machte, legte Hoyle mit seinen Kollegen Hermann Bondi und Thomas Gold ein Alternativ-Modell vor, ein Universum im Gleichgewicht („steady state“). Das behauptet, daß sich die Eigenschaften des Universums im Großen mit der Zeit nicht ändern. Dieses hat natürlich eine enorme Auswirkung auf die Frage nach der Zeit. Es geht dabei nicht mehr um lumpige 14 Milliarden Jahre, die das Universum seit dem KNALL bestehen soll, sondern es geht um das ewige, also zeitlich unbegrenzte Universum.

 

Das wäre ein Durchbruch der Kosmologie: ein Universum ohne Anfang und ohne Ende.

 

Die Vertreter der Big-Bang-Theorie mögen erwidern, daß diese neuen Betrachtungen nicht alle kosmologischen Beobachtungen erklären. Das ist kaum überraschend, da ihre Weiterentwicklung durch ein völliges Fehlen inanzieller Unterstützung gehemmt ist. Solche Fragen und Alternativen können sogar heute noch nicht frei diskutiert werden. Ein ofener Austausch von Gedanken fehlt in den meisten Konferenzen. Wenn aber Zweifel und Widerspruch in der Kosmologie nicht geduldet sind, und junge Wissenschaftler lernen zu schweigen, wenn sie etwas Negatives zum Big-Bang Modell zu sagen haben, dann ist die freie Wissenschaft in Frage gestellt. Es herrschen dann nur noch dogmatische Deutungen und natürlich das Geld, mit dem diese Prämissen am Leben erhalten werden. Damit wäre auch die Philosophie am Ende.

Der Philosoph Jochen Kirchhof (Berlin, * 1944) beschrieb das Verhältnis des heutigen Menschen zum Universum, es sei,

“um es eher milde zu formulieren, ein zutiefst neurotisches”. Die heutige Kosmologie sei als quasi Kosmo-Theologie “zu einer Art neuer Scholastik erstarrt. Obwohl es starke und seriöse Einwände gibt, ist der ‚Urknall’ ein Dogma. Die kosmischen Phänomene sind dogmatische Deutungen … das antike und mittelalterliche Hohlkugel-Universum ist heute im Urknall-Universum zurückgekehrt. … Kein Wunder, daß sich der philosophische Geist längst aus dieser Himmelswüste zurückgezogen und das Universum aus dem Denken verbannt hat”.

Ewig gültige Naturgesetze Die Naturgesetze gelten überall im Universum: in unserer Milchstraße wie in der Andromeda-Galaxie. Und sie gelten immer (ewig). Das ist durch
die Spektroskopie erkannt. Jeder Stern hat -wie ein Fingerabdruck- seine Spektrallinien. Die Forschung über den „Urstof“ und den Ursprung der Elemente beschreitet vielerlei Wege, von denen keiner erfolgreicher war als das Studium der relativen Häuigkeit der Elemente im Universum. Alle Sterne wandeln Wasserstof in Helium und erzeugen damit in ihrer Gesamtheit der Entwicklung ein Ergebnis, wonach die Häuigkeit ihrer Elemente das Ergebnis ihrer Geschichte ist. Aus dem Zerfallder vielen Elemente entstehen Protonen und somit neuer Wasserstof. So ist der Kreislauf auch bezüglich der ca. 100 Elemente geschlossen.

Text-Quelle (Auszug): Das Gesetz der Kreise von Karlheinz Baumgartl

 

 

 

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