Am 17. Juni 1715 erfolgte die Grundsteinlegung Karlsruhes am Schlossturm durch den Markgrafen. Bei der Grundsteinlegung war der Gesamtbau keineswegs finanziert. Für den Bau von „Carolsruhe“ waren 12.000 Gulden angesetzt worden. Da die Einnahmensituation nicht schnell verbessert werden konnte, musste sich der Staat bei Geldgebern in Straßburg, Basel und Frankfurt am Main immer wieder Geld leihen. Weil sich der Markgraf unter diesen Umständen den Bau des Schlosses nicht leisten konnte, kann auch angenommen werden, dass die Stadtgründung zur Rechtfertigung der hohen Kosten diente.

 

Am 24. September 1715 erließ Karl Wilhelm einen neuen Freiheitsbrief, der, im Gegensatz zu dem Durlacher Freiheitsbrief vom 3. April 1699, den sein Vater Friedrich Magnus erlassen hatte, auch in benachbarten Ländern veröffentlicht wurde. Damit wollte er vermögende Bürger zur Ansiedlung in der neuen Stadt ermuntern, die mit Geld und Investitionen den Aufbau der Stadt unterstützten.

 

Anlässlich des dritten Jahrestags der Stadtgründung veranstaltete Karl Wilhelm 1718 ein großes Fest und benannte die Radialstraßen gemäß eines Vorschlags des Karlsruher Obervogts Johann von Günzer nach den ersten Ordensrittern vom Hausorden der Treue, der zusammen mit der Stadtgründung gestiftet worden war.

Man liest, dass der Strahl, der durch die Kronenstraße in Karlsruhe führt, in Venedig ende. Anfangspunkt dieses Strahles, wie von allen Strahlen, ist der Schlossturm.

 

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Es gibt eine „Legende“, den Schlossturm von Karlsruhe betreffend, sie nennt sich die Legende von den Tulpenmädchen:

 

Der „Harem“ des Markgrafen

Der Turm bietet von seiner über 165 Stufen zu erreichenden Aussichtsterrasse in etwa 42 m Höhe einen Panoramablick über Karlsruhe bis hin zum Schwarzwald und die Pfälzer Berge. Im Saal unterhalb der Aussichtsplattform wird die Geschichte der „Tulpenmädchen“ dargestellt. Über deren Rolle und ihren etwas zweifelhaften Ruf hat man erst in jüngster Zeit mehr Klarheit gewonnen. Sie waren junge Frauen, die offiziell als Hofsängerinnen angestellt waren.

 

Eine nachweisbare Anzahl unehelicher Kinder, die allesamt auf den Namen Carl oder Carline getauft wurden, deuten jedoch auch auf andere Dienste mancher der Hofsängerinnen hin und lassen vermuten, dass die amourösen Legenden, die über den Markgrafen Karl Wilhelm kursieren, einen wahren Kern enthielten.

 

jenseits_des_nordens_kaspar_hauser_karlsruhe_09Im Jahr 1718 zogen also wohl nicht nur die Hofbeamten nach Karlsruhe um, sondern auch die Hofsängerinnen. Einige wohnten fortan im Schlossturm in extra für sie eingerichteten kleinen Zellen. In den oberen Etagen waren jeweils acht Kammern mit einer Größe von etwa zehn Quadratmetern eingerichtet worden. Die Hofsängerinnen wohnten nicht versteckt im Schloss, sondern begleiteten Karl Wilhelm auch bei Ausritten und Reisen. Karl Wilhelms Lebenswandel bot außerhalb der Markgrafschaft zu zahlreichen, oft auch übertriebenen Gerüchten Anlass. Insbesondere beflügelte die Zeitgenossen Karl Wilhelms der „Harems-Gedanken“, nämlich die Vorstellung, dass seine Hofsängerinnen im Schlossturm wohnten und darauf warteten, dass sie von Karl Wilhelm gerufen wurden, um ihm dann zu Diensten zu sein.

Die Herzogin von Orléans, bekannt als Liselotte von der Pfalz, schrieb in einem Brief vom 15. Dezember 1718 an ihre Halbschwester Raugräfin Luise, sie habe vom ridicullen serail Kenntnis.

Weiter:

„Ich habe schon von dem ridicullen Serail gehört, so der Margraff von Durlach helt. Wie ich jetzt von unßern Teütschen, es seye Fürsten oder ander Herrn höre, so seindt sie alle so närisch, alß wenn sie auß dem Dolhauß kämen; ich schamme mich recht davor.“.

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Venus Kallipygos, Schlossgarten Karlsruhe

Am 14. September 1714 ergänzte sie in einem weiteren Brief, dass sie „schreckliche Geschichten“ über das skandalöse Leben des Markgrafen erfahren habe. Am 3. April 1721 schrieb sie unter anderem, sie „forchte, der margraff von Durlach seye ein narr in folio geworden“.

Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der „Soldatenkönig“, stellte fest, „dass sich der Markgraf viele Huren hält“. In Wien gingen sogar Gerüchte um, dass sich Karl Wilhelm 300, 400 oder gar 500 Mädchen für seine Vergnügungen halten würde. Diese würden sich einen Spaß daraus machen, „sich einige Male vor seinen Augen vor Lakaien zu prostituieren“. Weitere Gerüchte besagten, sie würden ihn nackt am Tisch bedienen oder müssten sich nackt als Statuen im Garten aufstellen und dabei obszöne Gesten machen.

 

Für weitere Gerüchte sorgte Ferdinand Friedrich Wölffing, der von 1716 bis Herbst 1719 Hofrat war und im Streit um die Besoldung ausgeschieden war und sich danach in Wien aufhielt. Dort gab er Insiderwissen aus Karlsruhe zum Besten, was sich schnell herumsprach.

 

karl_wilhelm_baden_durlachKarl Wilhelm sah sich deshalb dazu genötigt, seinen Hofrat Johann Jacob Schmauß zweimal nach Wien zu schicken, um dem entgegen zu wirken. Bei einer zweiten Entsendung von Schmauß nach Wien ließ ihn Karl Wilhelm gegenüber dem Reichsvizekanzler erklären: dass, „Wir nach dem Exempel einiger Italiänischer Fürsten zum Gebrauch der Opern eine Anzahl von Sängerinnen […] unterhalten, welche neben dem Opernhauß beysammen logieren und um alle Exceße zu verhüten von allem Umgang mit Hofbediensteten und anderen Mannspersonen ausgeschlossen auch sonst in ganz besonderer genauer Disciplin eingeschrenket leben. […] Ob wir aber mit einigen von diesen Opern Sängerinnen nicht in anderweiter genauer Familiaritaet leben, erhalten wir vor eine Frage, darüber in dem deutschen Reich biß daher noch von keinem Fürsten, Grafen noch Edelmann eine Antwort abgefordert worden.“. Damit ließ Karl Wilhelm dem Kaiser verklausuliert mitteilen, dass der Umgang mit seinen Sängerinnen seine Privatangelegenheit wäre und sich darin niemand einzumischen habe. Die Tatsache, daß der Karlsruher Schlossturm zur Beherbergung einer solchen Zahl von Menschen wohl der doppelten Kapazität bedurft hätte, hat es nicht verhindern können, daß die Frage, welche Aufgaben diese „Tulpenmädchen“ am baden-durlachi­schen Hof hatten, auch von seriösen Historikern recht stiefmütterlich behandelt worden ist.

„Carolsruhe“ wuchs und gedieh, und trotzdem soll vom Residenzbau und von städtebaulichen Problemen hier nicht weiter die Rede sein, sondern von Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach, vom Tulpenfreund und Friedensfürst, dessen ausführliche Biographie nie geschrieben, dessen Lebensbild dafür von Klatsch und Tratsch aufs üppigste verdeckt und bedeckt worden ist.

Selbst der historische Klatschkolumnist Eduard von Vehse mußte Karl Wilhelm bescheinigen, er sei „ein guter Landesherr“ gewesen und habe sich „mit ganzer Macht aufdie Geschäfte und Arbeiten des Staatsmanns geworfen .. ., den gesunkenen Kredit gehoben und dem Land neue Hilfsquellen erschlossen.“

Und wenn er ihn auch als „tollen Markgraf“ und „kleinen Erdengott“ titulierte, so mußte er doch zugeben, Karl Wilhelm sei „einer der galantesten und beliebtesten Selbstherrscher von Deutschland“, vor allem weil er so tolerant war, „daß er in dem lutherischen Land zu Karlsruhe den Reformierten eine Kirche, den Katholiken ein Bethaus und den Juden eine Synagoge bewilligt habe“.

Ein Turm, der die Grundsteine der Stadt Karlsruhe bildete und ein Markgraf, dessen Treiben aufs üppigste bedeckt und verdeckt wurde? Was genau hat es auf sich mit den Kinden, die allesamt das C in ihren Vornamen bekamen? Die beiden verschlungenen C – Symbole, die auch im Orden der Treue zu finden sind und ein wenig an das Logo von Chanel erinnern.

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Es gibt übrigens ein altes Symbol, viel älter als manch einer sich erinnern kann. Ein Symbol, älter als das Christentum, älter als Rom, Griechenland und Mesopotamien. Dieses Symbol ist das Vesica Piscis Symbol bekannt. Lateinisch übersetzt bedeutet es „Fischblase“. Es zeigt zwei Kreise, die sich gegenseitig überlappen und es wurde das Symbol des „Fisches“ genannt (weil es in der Mitte so geformt ist, an der Stelle in der die Kreise sich überlappen, man denke auch das das Ychtys-Symbol). Man nennt es auch „das Auge Gottes“, weil es wie die Form eines Auges aussieht.

Vesica_piscis_1633In der okkulten Welt ist die Vesica Piscis ein verkahltes Symbol des Siegels von Salomo. Von operativen Steinmetzen wurde es seit je her als Grundlage für die dreigeteilten Portale (triptych entrance) verwendet. Die Fischblase (Vesica piscis) mit ihren beiden sich überlagernden Kreisen stellt das Tor in die Galaxie dar, die Vulva, den Eingang zur Gebärmutter und das Tor zu einer anderen Welt.

„Die Vesica ist ein universeller Exponent der Architektur oder der Freimaurerei und die ursprüngliche Quelle oder der Brunnen, aus dem ihre Zeichen und Symbole abgeleitet sind – es bildet das große und dauerhafte Geheimnis unserer alten Brüder“.
George Oliver,  „Discrepancies of Masonry“

 

„Als Symbol wurde es häufig als Kirchendekoration von den Freimaurern des Mittelalters eingesetzt. Die Siegel aller Colleges, Abteien und anderen Religionsgemeinschaften sowie von kirchlichen Personen wurden unweigerlich aus dieser Form gemacht. Daher wurde in Bezug auf den religiösen Charakter der Institution vorgeschlagen, dass die Siegel von Freimaurer-Logen auch diese Form haben sollten, anstatt der kreisförmigen, die jetzt verwendet wird.“
Albert G. Mackey, „Encyclopedia of Freemasonry“

 

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Es ist bekannt, dass das Unbewusste, ob persönliche oder kollektive Arbeit durch Bilder oder Bilder, die Sprache eine vergleichsweise jüngste Entwicklung ist. […] Magie […] spricht mit dem Unterbewusstsein des Menschen durch die archaischen Bilder seiner Symbole und Rituale und erzeugt damit diese „Veränderungen im Unterbewußten“, die der Magier sucht. „
W. E. Butler, „Magic – It’s Ritual, Power and Purpose“

In Anbetracht der Tatsache, dass Mitglieder von okkulten Gesellschaften wie die Freimaurer die Magie und die Macht der Symbole studieren, gibt es kaum Zweifel, dass viele Firmenlogos dieses alte Wissen anwenden. Einige Logos sind sogar verdächtigt, Sigillen zu sein, d. h. Symbole, die magisch aufgeladen wurden, um das Unterbewusstsein zu fokussieren, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen.

Das Vesica-Piscis- Symbol scheint übrigens das zentrale Symbol der Kabbalah zu sein.

 

 

Das Vesica-Pisces-Symbol, aufgeladen, um das Unterbewusstsein zu erreichen, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen? Und was denken Sie, was das für Aufgaben sein könnten? Ein Orden, dessen Symbole, zwei verschlunge C zeigen und der gleichzeitig mit der Stadtgründung Karlsruhes erfolgt. Ein Schlussturm, der Karlsruhes Grundfeste bildet und in dem, wie wir aus verschiedenen Quellen ersehen können, u. a. Hurerei betrieben wurde. Die Anordnung der Straßen? Die Kronenstraße endet angeblich in Venedig, dem Ort, wo Europas Verseuchung mit Sexriten etc. begann …

 

Die Nutzung der sexuellen Kraft durch Tempelprostitution für rituelle Zwecke ist alt. Die ganz frühe Form der Prostitution wurde in den altorientalischen und antiken Kulturen praktiziert.

 

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Im späten Neolithikum hatten die ersten Tempel in Sumer die Form eines Ovals innerhalb eines Ovals. Die Ähnlichkeit mit einer Vulva ist sicherlich beabsichtigt. Der schwarze Stein von Mekka (hier links abgebildet) ist im Grunde nichts anderes, als ein weibliches Genitalorgan, eine Vulva. Diese Tatsache ist so offensichtlich, dass jeder sie sofort erkennt, der nur einen einzigen Blick darauf wirft. Die Muslime sind sich ihrer heidnischen Anbetung der Mondgöttin nicht bewusst, aber sie küssen ihre Vulva jeden Tag in Mekka.

Die späteren Tempel ragten hoch in den Himmel mit dem Brautgemach als die oberste Kammer wo der König mit einer nu- gig , einer Tempeldienerin, Sex hatte. Die Heilige Hochzeit war das Zeichen seiner Inthronisation und die wichtigste Kulthandlung im sumerisch-babylonischen Festkalender. Frauen hatten im Dionysoskult oft Sex mit dem Gott, der wahrscheinlich in die anwesenden Männer invoziert wurden.

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B. A.Vierling , Die Chymische Hochzeit (inkl. Vescia Piscis)

 

Karneval, auch Carneval, ist ein Fest, ein Teil jener „Heiligen Hochzeit“ (Chymischen Hochzeit), die auch schon die Babylonier gefeiert haben. Nicht ohne Grund hat sich dieser Brauch gerade in Venedig gefestigt: Einer Stadt, die durch Sklavenhandel und Prostitution ihren Zenit erreichte!

 

Lust-Sklavinnen in Venedig

Ein Karnevalsfest (pullus carnisbrivialis) in Venedig wird erstmals in der Chronik des Dogen Vitale Falier für 1094 erwähnt. Zu Lebzeiten Giacomo Casanovas im 18. Jahrhundert erreichte der Karneval seine größte Pracht, zugleich wurden die Sitten immer lockerer.

Überall breitete sich zudem die Praxis des Sklavenhandels von den großen Hafenstädten her aus – Barcelona, Valencia, Genua, Marseille, Sevilla, Lissabon und Venedig. Vor allem in Italien herrscht dabei der Typus der Sklaverei von Frauen in Haus und Familie vor.

Sehr oft, ja fast immer, waren Sklavinnen nicht dem paterfamilias zugeordnet, sondern der Frau des Hauses. Dies zeigt sich in Eheverträgen, wo sie häufig als Teil der Mitgift ausgewiesen werden. Hierfür bieten die Quellen der Stadt Ragusa (Dubrovnik) zwischen 1278 und 1282 zahlreiche Beispiele, ebenso die Dokumente aus Friaul. Im griechischen Osten war die Praxis ebenfalls weit verbreitet. In Venedig und Genua erscheinen Sklavinnen nicht im Zusammenhang mit Heiratsverträgen, obwohl auch hier die Zuordnung zur Frau des Hauses die Regel gewesen sein dürfte. Eine nicht zu unterschätzende Zahl von Sklavinnen läßt sich im Dienst von allein lebenden Witwen ausmachen. (Die soziale und ökonomische Rolle von Witwen in den Oberschichten sollte nicht unterschätzt werden.)

Weiter auf der Skala in Richtung Sklaverei lag der ausgedehnte, mehr oder weniger versteckte Handel mit Kindern, vor allem Mädchen, der sich in manchen Ländern entwickelte. Diese wurden zum Teil von weit her geholt und in häusliche Dienste vermittelt. Die Vermittlung erfolgte gegen Gebühr und kommt insofern einem Verkauf gleich, so dass sich auch der Status der Mädchen dem von Sklavinnen annäherte.

 

Ein gutes Beispiel für dieses Problem ist Venedig und seine Region mit den anime, wie die Hausmädchen hier genannt werden.

 

Nach einem Beschluss des Consiglio di Pregali 1386 war es verboten, diese anime weiter nach außerhalb der Stadt zu verkaufen. Andererseits waren die anime verpflichtet, für ihren Transfer nach Venedig die Kosten von drei oder sechs Dukaten zu bezahlen. Die Unterscheidung zwischen den anime und den Sklavinnen war so schwierig geworden, dass ein Beschluß von 1388 einfach eine Differenzierung nach der geographischen Herkunft vornahm: Als anime wurden nur noch Kinder angesehen, die von Korfu oder diesseits dieser Insel an der griechischen Westküste kamen. Alle, die von jenseits stammten, galten als Sklaven.

vesica_pisces_salomons_siegel_fischblase_firmenlogos_okkult_07Man kann davon ausgehen, dass einige Händler sich nicht darum kümmerten und auch die nominell freien anime als Sklavinnen weiter-verkauften. Junge Mädchen und Kinder aus der Lombardei und dem Trentino wurden von Venedig als nach Florenz, Siena, sogar nach Rom verkauft und dort dem Status von Sklavinnen unterworfen. Auch in Genua findet man Dokumente über sehr junge Kinder, die sich zu teilweise ungünstigen Bedingungen gegenüber einem Dienstherren verpflichteten, weil sie als Waisen schutzlos waren.

Händler, die mit Sklaven handelten, werden in den Quellen nur ganz ausnahmsweise als Sklavenhändler (venditor sclavorum) bezeichnet. Was die funktionale Seite angeht, spielten die Inhaber von Herbergen und Wirtshäusern eine gewisse Rolle: In Florenz und Venedig werden sie darüber hinaus von den Obrigkeiten der Zuhälterei beschuldigt bzw. des Verkaufs von Frauen zum Zwecke der Prostitution. Zweifelsohne waren sie in einem umfassenden Sinne Mittelsmänner und Vermittler von Geschäften auf dem lokalen Sklavenmarkt.

Die materiellen und topographischen Bedingungen der Geschäfte, die zumeist von den Notaren festgehalten wurden, bekräftigen das Bild eines diffusen Handels. Die Verkäufe beziehen sich fast immer auf eine einzelne Person (gelegentlich auf eine Frau mit Kind). Die Publizität wird zwar oft durch die Transaktion an der Bank des Notars auf der Straße, im Hauseingang (porticus), in den Geschäftsräumen eines Kleinhändlers o. ä. gewahrt. Gleichwohl ergibt sich insgesamt ein »privates« Bild: die meisten Verkäufe spielten sich im Hausinneren ab.

Neben der Sklaverei hatte Venedig eine ausgeprägtes Kurtisanenwesen. Das Kurtisanenwesen war eine Sonderform der Prostitution, die in Italien im 16. Jahrhundert ihren Höhepunkt erlebte.

 

In Venedig zählte man 1520 unter 165000 Einwohnern 10000 Kurtisanen. Diese arbeiteten in Bordellen oder wurden als Lustsklavinnen gehalten.

 

Die „anime“ , die Lustsklavinnen wurden von den hohen Herren gehalten und mit der Ehefrau wurde nur geschlafen, um Kinder zu zeugen. Die Konkurbinen dienten den hohen Herren einzig und allein für die Lust. Die meisten hielten sich gleich zwei. Der Name „cortigna“, von dem das Wort Kurtisane abstammt bezeichnete eigentlich eine Hofdame, die den höchsten Aristokraten diente. Allein dass der Name Kurtisane diese Bedeutung bekam, spiegelt sich darin wieder, dass junge Frauen den Adligen auch sexuell dienen mussten. Die um 1535 in Venedig veröffentlichte Kurtisanenpreisliste „Tariffa delle puttane“ war ein Dialog mit Versen, Namen, Adressen, Preisen von mehr als 100 Luxussklavinnen, die deren Reize ausführlich darbot.

Das diese Art der Menschenverachtung heute noch gängige Praxis ist, zeigen viele Berichte. Der Modezar Dov Charney z. B. machte auch keinen Hehl daraus, dass er sich gerne Sexsklavinnen hält. Die Werbungen und Anzeigen seiner Modefirma sind an Laszivität und Perversion vor Allem auch im Bezug auch Pedophilie eindeutig.

 

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Was meinen Sie, was diese antiken Hochzeitsbräuche in Venedig wirklich symbolisieren?

Karneval ist ein Fest, ein Teil jener „Heiligen Hochzeit“, die auch schon die Babylonier gefeiert haben. Nicht ohne Grund hat sich dieser Brauch gerade in Venedig gefestigt: Einer Stadt, die durch Sklavenhandel und Prostitution ihren Zenit erreichte!

Laut Insidern findet der „wahre Karneval in Venedig“ übrigens hinter verschlossenen Türen statt.

Die „Oberen“ feiern in Samt und mit Masken in ihren Privatgemächern. Das, was der gemeine Tourist im Nieselregen bei 3 Grad auf dem Markusplatz geboten bekommt, fußt meist nur auf gesponserten Werbemaßnahmen.

Was meinen Sie, was da wirklich gefeiert wird?

 

vesica_pisces_salomons_siegel_fischblase_firmenlogos_okkult_08Ausgehend von den italienischen Aristokratenhöfen wie in Venedig etc. entwickelten sich seit dem Spätmittelalter immer prunkvollere und aufwändigere Formen des Karnevals. Im Allgemeinen dauerte das Fest von Epiphania (6. Januar) bis zum Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch. Aus Italien strömten Besucher aller Art u. a. nach Köln (Soldaten, Händler, Gewerbetreibende usw.), die zum Teil hier sesshaft wurden. Durch die Fremden kamen kulturelle Einflüsse aus dem fernen Süden. Osten und Norden in die römische Kolonie am Rhein.

Alle waren fröhlich, lärmten, tranken, sangen, tanzten, spielten und scherzten. Männer und Frauen, Herren und Sklaven tauschten die Kleidung. Die freien Bürger bewirteten an diesen Tagen die Sklaven. Das Fest der Saturnalien, an dem die streng geübte Hierarchie ins Gegenteil gekehrt wurde, war eine Art Karneval der antiken Welt.

Während des 18. Jahrhunderts kam es nach italienischem Vorbild zu einer Art Korso in Köln. An den Karnevalstagen versammelten sich Komödianten, Schausteller und Gaukler in der Stadt. Von Kurfürst Clemens August ist überliefert, dass er alljährlich am Dreikönigstag ein großes Mahl abhielt und dazu Domherren, Deutschordensritter, Stiftsdamen und andere vornehme Bürger einlud. Man traf sich vermummt und in ausgelassener Freude. In Anlehnung an diese Feste am Hof des Kurfürsten fanden im 18. Jahrhundert die Redouten als vornehme Fastnachtvergnügen statt. Es waren Bälle, auf denen ein absoluter Maskenzwang bestand.

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Dieses Bild hier ist übrigens aus dem Film „Eyes Wide Shut“ von Stanley Kubrick. Stanley Kubrick starb, kurz nachdem er Warner Brothers seinen Film „Eyes Wide Shut“ vorgeführt hatte. Man hört, dass die Warner-Leute ziemlich verärgert gewesen sein sollen. Kubrick sollte den Film neu schneiden, weigerte sich aber. Im französischen Fernsehen liefen Ausschnitte aus „Eyes Wide Shut“, noch bevor der Film in die Kinos kam – darunter auch herausgeschnittene Szenen, die im fertigen Film nie zu sehen waren. Warner Brothers hat sogar zugegeben, den Film umgeschnitten zu haben. Bis auf den heutigen Tag weigert sich das Studio, Kubricks Schnittfassung auf DVD zu veröffentlichen. Damit brach Warner seinen Vertrag mit Kubrick. Die Originalfassung werden wir wahrscheinlich nie zu sehen bekommen.

Was meinen Sie warum?

Hollywood ist ein Haufen voller Satanisten und Perverser, wo Sex, Riten und Kindesmissbrauch die Norm ist. Viele, viele Schauspieler starben unter mehr als mysteriösen Umständen, die darüber sprachen und an die Öffentlichkeit gingen. Die Liste ist lang! Bestimmte Namen finden sich immer wieder.

 

Jeder Kult, jede Loge oder jeder Orden pflegt ihre, bzw. seine „Arkandisziplin“, d.h. initiierte (eingeweihte) Mitglieder dürfen bei martialischer Strafandrohung (z.B. Folter, Vergewaltigung, Tod usw.) keine Informationen über die Infrastruktur und den Organisationsgrad der Gruppe, Loge, des Ordens nach außen weitergeben.

 

Auch dürfen sie nicht über Initiationsgrade, über den genauen Ablauf von Ritualen oder sonstigen Praktiken berichten. Das Initiationsritual bindet ferner die Mitglieder zeit ihres Lebens an die Organisation. Sie können nach dem Selbstverständnis der Gruppe, Loge oder des Ordens nicht mehr aussteigen. Es sei denn, die Organisation würde sich auflösen oder die zweite Möglichkeit, dem „Eingeweihten“ ereilt der Tod.

 

Da die Medien sozusagen mit „Mitgliedern“ verseucht sind, ist es wirklich kein Wunder, warum man über diese Fälle so gut wie nichts hört!

 

Es ist nicht schwer zu erkennen wie sehr sich Hollywood seit den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts zu einer Industrie entwickelt hat, die nicht nur menschenverachtend ist, sondern immer mehr Filme dreht, die in irgend einer Form satanisch sind.

Die böse Realität, die die satanische Weltregierung des Kapitals zuerst schafft, wird schließlich als Realität bezeichnet und dann in Hollywood verherrlicht. Der Glaube an die Menschheit als positiv orientierte Spezies wird durch Schock und Emotion immer mehr zerstört. Dieselbe Verfahrensweise zeichnet auch die Pornographie aus. Das heißt, es soll sowohl die Fähigkeit des Menschen zur Liebe als auch die Fähigkeit des Menschen zu moralischen handeln ausgelöscht werden. Der Kult bekommt schließlich Normalstatus. Die Medien bieten die Blaupause für das Praktizieren eines Großteils dieser Rituale.

 

Zurück zu den Masken. Masken werden nicht nur in Theater und Kunst, sondern auch zu rituellen Zwecken eingesetzt. Die Wurzel der Maske liegt im Kult. Schon vor über 900 Jahren wurde der Karneval in Venedig gefeiert. Die Masken boten damals wie heute Anonymität – soziale Schranken waren somit aufgehoben. Adelige verkleiden sich als Diener und Diener als Adelige, Männer und Frauen tauschten die Gewänder. Sitte, Anstand und Rollenzugehörigkeit wurden dem okkulten Treiben hinter der Maske geopfert. Träger einer Maske wurden nicht einfach als verkleidete Menschen angesehen, sie waren im Bewusstsein der am Ritual teilnehmenden Personen – die angesprochenen Geister oder Dämonen selbst. Die Herstellung einer Maske geschah deswegen oft unter Beachtung ritueller Vorschriften und in aller Abgeschiedenheit. Masken konnten „beopfert“ werden oder wurden mit einer besonderen Kraftladung versehen. Die Bedeutung der Maske bei „Kult-Parties“, Freimaurer-Events, etc. nimmt für jene eine äußerst wichtige Stellung ein. So ist es jedem „vergönnt“, gerade auch den in der Öffentlichkeit stehenden Personen, an exquisiten Feierlichkeiten, vor allem Sex-Parties, teilzunehmen, ohne erkannt zu werden. Die Masken werden vor allem bei den großen Einweihungsfesten getragen. Es gibt viele Einweihungsgesellschaften, bei manchen für jeden Grad der Erkenntnis eine andere.

 

Der Kult des „Carneval“

Der Name, früher mit C geschrieben und gelegentlich heute auch noch, wie man beim Comitee Düsseldorfer Carneval sieht, das sich dabei auf seine Ursprünge beruft, wird verschieden abgeleitet. Die einen führen ihn „angeblich“ auf „carne vale“ zurück, weil nach Ende der Narrenzeit dem Fleisch Lebewohl gesagt werden müsse und das 40tägige Fasten beginne. Andere vermuten hier eine Abkürzung von „carnislevanem“, wie in alten Schriften die Fastnacht genannt wird. Darunter wäre allerdings die Zeit zu verstehen, in der man sich besonders mit Fleischessen vergnügt! Also quasi genau das Gegenteil von dem, was uns u. a. auch die christlichen Vertreter weismachen wollen! Man beruft sich beim Brauch des Carneval auf das alte „caro avallare“ der Italiener, das „carnes tollendas“ der Spanier und, mit Einschränkung, auf das „mardi gras“ der Franzosen. Bis zu den Saturnalien der christlichen Römer, die ihre heidnischen Feste nicht vergessen konnten, und zum altgallischen „carn“ (Opferaltar) reichen die Erläuterungsversuche. Für Karnevalskundige wie den Geschichtsforscher Anton Fahne „scheint“ das Frühlings Narrenfest – nach der Zeit, in die es fällt – aus den Bacchanalien hervorgegangen zu sein, einem „teuflischen Fest:

„sie rasen vorsätzlich an diesen Tagen, binden Larven vor, tauschen die Geschlechter aus, vermummen sich in Gespenster, Teufel, geben sich dem Bacchus und der Venus hin und halten allen Muthwillen für erlaubt …“.

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Die Wurzel des Karnevals gedieh aber, wie bereits erwähnt, schon viel früher – im Vorderen Orient. Die römischen Bacchanalien waren ursprünglich kein römisches Ereignis; Die Inschrift von Tiriolo (186 v. Chr.) gibt den Senatsbeschluss über die Bacchanalien wieder, der die Bestimmungen bezüglich dieser Zusammenkünfte enthält. In diesem wird deutlich, dass der Senat die K u l t v e r e i n e als staatsbedrohend (!!) ansah und ihnen daher alle Vereinsrechte wie die Wahl eines Vorstands oder die Einrichtung einer Vereinskasse untersagte. Der Senat als Genehmigungsinstanz übernahm die vollständige Kontrolle. Die Abschrift von Tiriolo auf einer Bronzetafel ist erhalten und befindet sich heute in der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien.

Interessant nicht?

Eine Staatsbedrohung, die damals untersagt wurde gilt heute als völlig normal. Wie haben sich die Zeiten doch geändert! Heute gilt aber wirklich alles, was den Sittenverfall beschleunigt als „Zeitgeist“. Die Ausläufer dieser Feste senden sie heute bis zum Erbrechen live im Fernsehen (eine Büttenrede nach der anderen – tah, tahhhhhhhhh … wochenlang!) und die Leute kriegen in Köln, Mainz etc. (Rosenmontag etc.) sogar frei, um an dem Treiben teilzunehmen, sich die Birne zuzuschütten und wild herum zu vögeln. Super! Dauerbeschallung und Verblödung vom 11.11. bis Aschermittwoch, einzig und allein, um die Leute gefügig zu machen, das Hirn zu betäuben und am wichtigsten die Sexualenergie abzuziehen und für ihre Riten nutzbar zu machen (dazu später mehr).

Zurück zu Karl Wilhelm, der den Carneval liebte. Er besaß rund zwanzig „Carnevals-Kleider“, neun Perrücken und etwa 60 Masken. Auch die Markgräfin besaß 23 „Verkleidungs- oder Carnevalskleider“.

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Auszug aus „Die Prinzenreise: Bildungsaufenthalt und Kavalierstour im höfischen Kontext“ von Eva Bender

 

Es ist überliefert dass Karl Wilhelm von Herbst 1711 bis Januar 1712 eine sogenannte Lustreise nach Venedig unternahm.

 

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Faun mit Bacchus-Kind im Schlossgarten Karlsruhe

Am 11. Januar 1712 starb Karl Wilhelms ältester Sohn Karl Magnus, weshalb er seine Lustreise abrupt beendete und heim kehrte.

Im Jahr 1714 erfolgte der Vertragsschluss zur Wiedervereinigung der beiden Markgrafschaften Baden-Durlach und Baden-Baden für den Fall, dass eine der beiden badischen Linien im männlichen Teil aussterben sollte.

Am 17. Juni 1715 erfolgte die Grundsteinlegung des Schlossturms durch den Markgrafen, der später Ort der Verehrung des „Bacchus und der Venus“ werden sollte.

In den höchsten Graden der Freimaurerei nehmen sexuelle Handlungen den zentralen Platz der Zeremonie ein. Die unangemessen verallgemeinernde öffentliche Diskussion und Berichterstattung zum Thema Sexriten, Satanismus etc. und die von daher sehr schlechte Aufklärung der Bevölkerung trug bislang wesentlich dazu bei, dass gewalttätige Tätergruppen sich kaum isolieren und unschädlich machen liesen! Nun denn, die Zeiten ändern sich …

 

 

 

… wird fortgesetzt…

 

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